Manche Momente plant man nicht. Man schnürt die Schuhe, tritt vor die Tür – und dann stehen sie einfach da. Luca und Anto. Zwei große braune Augen, ein leises Schnauben, und ein Blick, der sagt: Na, worauf wartet ihr noch?
Die beiden sind keine Attraktion. Kein Programmpunkt. Sie sind Teil des Teams – und seit diesem Sommer nicht mehr wegzudenken. Wer einmal mit ihnen durch die Kitzbüheler Alpen rund um Kirchberg gewandert ist, versteht warum.
Anto ist der Neugierige. Er stupst euch an, wenn er Aufmerksamkeit will – und das will er oft. Luca ist ruhiger, beobachtender. Aber wenn er einmal Vertrauen gefasst hat, weicht er nicht mehr von eurer Seite.
Beide kennen die Wege rund um Kirchberg in- und auswendig. Und beide haben eine Eigenschaft, die man von keinem Guide der Welt lernen kann: Sie machen aus einer Wanderung ein Gespräch. Zwischen Mensch und Tier. Zwischen Tempo und Stille. Zwischen Alltag und echtem Urlaub.
Wer in den Bergen Urlaub macht, sucht oft das Besondere. Den Moment, der sich von allem anderen abhebt. Der bleibt.
Die Eselwanderung mit Luca und Anto ist genau das.
Für Kinder ist es Magie – ein echtes Tier, das mitläuft, das man streicheln darf, das eine eigene Persönlichkeit hat. Für Erwachsene ist es etwas anderes: eine Einladung, langsamer zu werden. Den Weg zu sehen, statt nur das Ziel.
Und für alle zusammen: ein Erlebnis, über das man noch am Abendessen redet.
Einmal pro Woche startet die Eselwanderung nicht einfach am Parkplatz. Sondern mit einem Frühstück, das man so schnell nicht vergisst.
Frische Luft. Weite. Der Geruch von Holz und Heu. Und auf dem Tisch: Brot, Käse, Speck, Marmelade – alles, was man an einem Morgen in den Bergen braucht. Kein Buffet. Kein Hotelsaal. Sondern eine Alm, Berge ringsum und das Gefühl, dass der Tag noch gar nicht besser werden kann.